Verfasser-Archiv
Oh mann …
7.7.2010 von Sasch..
Es ist ja immer beschwerlich am Anfang zu stehen, aber es kostet wirklich ne Menge an Kraft und Power. Aber bisher war ich schon ganz fleissig. Montag das erste Mal gelaufen, etwas über 7km, etwas über 5:30er Schnitt. Reicht für den Anfang, zumal ich ja wusste, dass Dienstag wieder mein Mara-Projekt auf dem Programm stand und ich da ja vorher immer noch ne Runde drehe. So kam es dann auch, mit dem Slegl-Bub vorher etwas über 11km und dann mit dem Mara-Projekt auf die Laufbahn, Intervalle laufen. Naja, und was soll ich sagen, zwar etwas überheblich, aber dennoch frohgemut bin ich dann mit Stefan mal 10×400m gelaufen. Trainingstechnisch nicht optimal, aber wat soll´s. Wir starteten mit 1:44min. pro Runde und steigerten uns auf den letzten beiden Runden dann auf 1:35 pro Runde, was ja einem unter 4min. Schnitt entspricht. Boah, war das anstrengend. Aber den letzten habe ich dann noch mal geknallt, weil ich mal sehen wollte, wo mein Puls hingeht. Ich habe es zwar nicht ausgewertet, aber ich habe schon nicht schlecht gestaunt, als ich die 190 auf der gesehen habe. 190 Schläge ? Die hatte ich noch nie bei mir gesehen. Evt. war der Wert sogar noch etwas höher, das wird dann die Auswertung ergeben. Wahnsinn, ich muss mich ganz schön gehen haben lassen, wenn der Puls nun sich so verändert hatte. Egal, ich bin ja angetreten, um das wieder zu verbessern…
Es kamen nun somit gestern etwas unter 20km zusammen. PASST !!!
Danach noch ein wenig Stabi und der Tag war komplett!
Mann Mann, bin ich müde heute. Egal, die Zufriedenheit überwiegt dann doch schon, dass ich nun doch schon bisserl was gemacht habe… So könnte es weitergehen. Mal schauen, ob sich heute noch was ergibt, da ja bekanntlich heute ein grosses Spiel stattfindet und obwohl das Orakel, dieser komische Calamarie da, sich gegen uns entschieden hat, hoffe ich doch sehr, dass wir das irgendwie heute packen, wobei ich echt ein anderes Gefühl habe….
Na wir werden es sehen!
So, also soweit alles gut! Die Beine schmerzen heute doch ganz schön, ich bin kaputt und müde, aber GENAU SO SOLL ES SEIN ! Hehehehe
Newsletter
23.6.2010 von Sasch..
ja ja ja ja,
es wird immer besser! Ich habe eine neue Option bei meinem Provider entdeckt und möchte die hier einfach mal ausprobieren. Ich werde mal einen Newsletter ins Leben rufen. Mal schauen, was daraus wird.
Ihr könnt euch hier dafür eintragen und in jedem der Newsletter gibt es dann auch einen Link, mit dem man sich wieder austragen kann, wenn es einem auf den Nerv geht !
Keine Angst, wird sicherlich kein Daily News, eher so Monatsweise oder so … Eben dann, wenn es sich wirklich lohnt, mal was rumzuschicken, was eben nicht auf der Blog Seite steht…
Probierts aus, ich bin auf die Resonanz gespannt: Klickst du HIER
Macht´s gut und bis die TAAAAGE !!!
Euer Sasch.
The return of the broken athlet !
23.6.2010 von Sasch..
Geiler Titel, den ich mir da habe einfallen lassen, oder ?
Also da bin ich wieder ! Ich werde nun das Tal der Tränen endlich wieder verlassen und voll durchstarten…
Ich habe nun genug gejammert, genug Ausreden gesucht und auch gefunden, und ich habe genug “auf die Fresse” bekommen. Ich bin wieder da und möchte hiermit einen Neuanfang ankündigen und mich auch hiermit gleich selbst ein wenig unter Druck setzen und in die Pflicht nehmen. Ich will wieder in die Laufschuhe, aufs Rad und auch irgendwann wieder in einen Neo passen ! Hahaha…
Nein keine Angst, ich habe mir keineswegs wirklich ein Übergewicht angefuttert, es sind gerade mal zwei/drei Kilo´s, aber ich vermisse ein wenig meine Muskulatur. Die hat irgendwie das Weite gesucht und wird ganz schlimm von mir vermisst !
Es gibt noch ein paar Sachen zu erledigen und ein paar wichtige Termine, die nun schon so geplant und fest sind, aaaaaber ab dem 5.7.2010 gibt es nur noch ein Ziel: Zurück zu alter Form und noch drüber hinaus…
Nach dem IM-EUROPE WE in Frankfurt, bei dem ich wieder als Kampfrichter im Einsatz sein werden, gehe ich das Projekt “Wiederaufbau” voll motiviert, auch durch die IM-Erlebnisse, und mit vollem Einsatz und Elan an !!!
Über Ziele in diesem und dem nächsten Jahr möchte ich noch keine Aussagen machen, das muss erst noch abgesprochen und geplant werden. Nur so viel, ich versuche nun mit aller macht, so etwas wie eine Form zu bekommen, mit der ich zumindest nicht untergehe bei den letzten beiden Liga-Wettkämpfen in Viernheim und Griesheim, um vielleicht doch noch mein Team, das Accu-Chek Team, zu unterstützen…
Ich werde alles dafür tun. Und danach, naja, ich würde mal einen Start bei einem Marathon nicht unbedingt ausschliessen wollen. Das habe ich schon seit langem vor, wäre ja erst mein zweiter solo-Marathon überhaupt und bisher hatte das nie in eine Jahresplanung mit reingepasst. Nun, naja, es würde sich ja fast anbieten. Zumal der Aufwand dann relativ im Rahmen bleibt. Ein IRONMAN noch in diesem Jahr wäre einfach zu optimistisch und einfach nicht wirklich erfolgreich realisierbar. Dafür habe ich dieses Jahr noch so gut wie gar nix gemacht, kein Trainingslager und der Gleichen…
Ja und für das nächste Jahr habe ich mir tatsächlich wieder ein grosses Rennen vorgenommen. Aber hey, ich habe noch keine Ahnung welches !!!
Jetzt freue ich mich erst mal über den Entschluss, den ich gefasst habe und auch auf meine ganzen Trainingskumpels, die ich in diesem Jahr bisher wirklich sehr sehr selten gesehen habe !!!
Auf geht´s, getreu nach meinem alten Motto: AWG = ALLES WIRD GUT !!!
Euer Sasch.
Hallo Gemeinde …
23.12.2009 von Sasch..
Ich wünsche euch allen ein wunderschönes Weihnachtsfest….
… lasst es euch gutgehen und rutscht gut in ein neues Jahr … !!!
Euer Sasch.
“Wombel”
15.12.2009 von Sasch..
Hätte ich ja fast beim Fazit vergessen: ich habe bisher “nur” 3kg zugenommen. Das geht eigentlich! Ich habe es auch schon mit 8kg Gewichtszunahme geschafft nach einem IM. Somit bin ich ganz zufrieden, was das angeht !
Also Gewicht = +3
Muskulatur = -5000
Schlaf = so gut wie gar keinen
Und nun noch zur Erklärung für meine Überschrift: Wombel haben wir die “etwas” fülligeren Menschen genannt, die uns auf der langen Reise begegnet sind. Und ich fühle mich gerade schon so bisserl wie ein Wombel, weil gefühlt meine komplette Körperspannung am schwinden ist. Ist warscheinlich nur ein Gefühl, aber ich bin schon froh, wenn ich ab Januar dann wieder ins Training einsteigen werde.
In 2010 werde ich wohl das erste Mal seit 2004 nicht nach Malle fliegen. Es macht für meine bescheidenen Vorhaben keinen wirklichen Sinn, schon im März/April wegzufliegen und ein Trainingslager hier in Deutschland dann Ende April/Anfang Mai z.B. in der Rhön ist ebenso sinnig und man braucht nicht so ewig zu reisen…
Dies nur als kurze vorab Info für meine weitere Planung. Evt. würde zu Beginn des Jahres im April/Mai ein Marathon auf dem Programm stehen, Prag z.B. und vielleicht dann noch im September, kurz vorm Abflug nach Hawaii, Berlin, wenn es denn mit der Liga passen würde. Evt. neben den Liga-Terminen noch ne MD, wie z.B. Kraichgau oder sowas
Wir werden sehen, ist nur mal so dahingesponnen.
Lasst es euch gutgehen und … ja…. mir wird hier auch irgendwas fehlen ! Ist schon fast zur Routine geworden! Hehehe
Euer Sasch.
Wieder zurück, 1.kalt - 2. Yes Mika 3. kalt 4. Koffer weg
14.12.2009 von Sasch..
Wenigstens kann man sich auf die Fluglinien verlassen und darauf, dass schon wieder mein Koffer weg ist ! Mein Radkoffer hat es nicht zurück nach Frankfurt geschafft. War ja klar !
Dennoch bin ich ganz gut zurückgekommen. Mein Plan mit Hilfe einiger Schlaftabletten, endlich mal im Flieger schlafen zu können, schlug fehl. Glockenhellwach war ich den ganzen Flug über. In der ersten Maschine habe ich einen super Emergency-Exit Platz gehabt mit viel Platz und so. Dort hätte ich schlafen können, hielt mich aber wach, da ich ja im nächsten Flieger pennen wollte. Dort hatte ich aber dann einen beschissenen Platz, zwar am Gang, aber kein Platz und ständig diese dicken Leiber, die sich über meine Beine drüber wuchten mussten und mich so permanent gestört hatten. Egal, war noch einigermassen fit dann in Frankfurt gelandet, Stefan hat uns ja freundlicherweise abgeholt, ab nach hause, duschen und schnell zu meinem Zwerg. Man war das schön, ihn endlich mal wieder in den Arm nehmen zu können. Er hatte sich dann auch sehr gefreut, womit mir ein Stein vom Herzen gefallen ist. Dachte schon, vielleicht wäre er erst mal etwas distanziert, nach der langen Zeit, aber kein Gedanke. Im Gegenteil, wollte ich ihn nur kurz besuchen, dann zwei Stunden schlafen, um ihn dann etwas fitter zu holen, wollter er nicht mehr ohne mich sein und gleich mit zu mir. Diesen Wunsch wollte ich ihm dann natürlich nicht ausschlagen und wir haben so den Nachmittag verbracht. Zwar “nur” auf der Couch, weil ich einfach nicht zu mehr in der Lage war, aber er hat sich sichtlich gefreut und ich natürlich auch. Am Nachmittag hat ihn dann die Mama wieder abgeholt und er hat zwar geweint, aber wir konnten ihn beruhigen, da er ja ab Mittwoch bis Sonntag dann bei mir ist. Ist einfach schön, ihn wieder gesehen zu haben und ich freue mich nun auf die Tage, die ich ihn haben werde…
Gut, kommen wir mal zur Abrechnung mit diesem Trip, dem Fazit: sportlich gesehen war es ganz klar eine Katastrophe! Die Enttäuschung sitzt schon tief und es ist nun Zeit, einige Fehler einzugestehen. Vielleicht hätten wir schon den ein-oder-anderen Tag eher zur Wettkampfstrecke fahren sollen, um sich besser vorzubereiten und vielleicht hätte ich mich dann etwas eher an die kalten Temperaturen im Wasser gewöhnt, oder dieses Problem mit der Verspannung im Rücken wäre eher aufgetreten und hätte so verhindert werden können. Naja, sowas wie mit meiner Radflasche hätter gerade mir eigentlich nicht passieren dürfen. Man sollte eben nix im Rennen ausprobieren und das mir meine “Energy-Flasche” runtergefallen ist, lag eindeutig an der nagelneuen Halterung, die mir der Radshop in Tucson da drangeschraubt hatte. Sieht toll aus, aber bei einem der Schlaglöcher ist sie dann eben weggeflogen. Das mit den CEP-Socken war auch nicht so gutgelaufen. Durch die Kälte im Wasser, hab ich die Teile eben einfach nicht so gut anbekommen. Ich hatte sie schon einen ganzen Tag zuvor getragen und die ganz abgerollt, um sie leicht überzuschieben, aber das hat ewig gedauert und meine Zeit in der Wechselzone T1 zeigt das auch mit 5:36min. Hier habe ich ganz klar den Anschluss an die Spitze in meiner AK verloren, also ich meine die schnellen Radler. Platz 33 in meiner AK nach dem Schwimmen und 186 gesamt, waren nicht so schlecht, wenn man bedenkt, dass die Ami´s wirklich gute Schwimmer haben. 1:01 h ist nicht die Zeit, die ich mir vorher ausgerechnet hatte, aber die Strecke war eindeutig etwas länger gewesen und die relativ gute Platzierung zeigt das auch. Auf dem Rad war ich trotz der ganzen Probleme mit meinem Rücken relativ gut unterwegs. 17. in meiner AK auf Platz 69 im gesamten Feld waren das Ergebnis meines “Ritts”. Wie schon erwähnt, hatte ich von Anfang an Taubheitsgefühle in meiner Körpermitte, konnte nicht pinkeln und die gedrückte Sitzposition auf der Rennmaschine haben ihren Teil sicher dazu beigetragen. Dann noch der Verlust meiner Kohlehydratflasche, … naja was soll ich sagen. Viel Pech, gepaart mit einigen Fehlern, dennoch mit 4:59h auf diesem Kurs und bei den Bedingungen mit starkem Wind und dann auch noch drehenden Wind auf der letzten Runde und auf der Bergabpassage, auf der ich mich eigentlich bisserl erholen wollte, bin ich eigentlich sehr zufrieden. Platz 17 in meiner AK und Platz 69 im gesamten Feld sind bis dahin absolut gut gewesen. Der zweite Wechsel war dann ok und mit 1:32min. gut. Bis dahin hatten mich meine Probleme mit der Taubheit im genitalen Bereich und am Hintern nicht so gestört, aber schon bald beim Laufen machten diese sich dann richtig bemerkbar. Und hier kam der nächste Fehler, ich habe zu viel auf eine Karte gesetzt und bin dann wohl noch zu schnell losgelaufen. Die Quittung bekam ich dann halt auch sehr schnell. Wäre ich hier nur etwas verhaltener losgelaufen, wäre ich vielleicht wenigstens ins Ziel gekommen und hätte meinem Jungen die versprochene Medaille mitbringen können, … egal, hilft kein Gejammer und beim Blick auf die Hawaiiqualifikanten, wäre es hier eh sehr sehr eng mit einem der begehrten Plätze geworden. Der letzte Platz in meiner AK ging mit 9:29,53 weg. Da hätte ich schon einen Marathon mit 3:23h laufen müssen, um vor diesem zu bleiben. Wenn ich ehrlich zu mir selbst bin, muss ich mir wohl eingestehen, dass das auf der wirklich anspruchsvollen Strecke nicht drinnen gewesen wäre. Mit einem schnelleren Wechsel und mit dem Einlassen auf “Gruppenfahren” ja, vielleicht hätte ich das erreichen können und wäre nochmal 5 Minuten schneller geradelt, etwas entspannter vom Rad runter usw., dann wäre da ein kleine Chance gewesen, aber 1. hilft nun kein Jammern und 2. mag ich das mit dem Windschattenfahren einfach nicht, auch wenn es in vielen Teilen des Rennens kaum möglich war, “100%” sauber zu fahren. Dafür waren einfach zu viele auf der Strecke unterwegs…
Also, ich wollte ja zum Fazit kommen: Es war einfach nicht mein Tag und das ist eben das Risiko in unserer Sportart. Alles richtet sich auf einen Tag im Jahr aus. Hat man da das falsche Füsslein zuerst aufgesetzt, kann die Vorbereitung noch so gut gewesen sein, dann wird das eben nix. Damit muss ich mich nun abfinden und das kann ich auch. Die Enttäuschung ist -auch trotz des langen schönen Urlaubs danach- noch deutlich spürbar und ich habe ein Gefühl von “unvollendet” im Körper und “noch ne Rechnung offen”, aber diese muss nun eben ein paar Jahre warten. Ich will und werde nun erst mal etwas Zeit mit meinem Gnom zuhause verbringen und mit ihm die Welt bereisen. Da freue ich mich drauf und der Sport ist erst mal etwas nach hinten gerutscht. Keine Angst, ich bleibe dem Triathlon treu und auch der Lauferei, aber es werden nun erst mal keine 15-20 Stunden mehr pro Woche werden und Verzicht auf so viele Sachen, sondern eben “nur” bis zu 10 Stunden pro Woche und Verzicht auf nix ! ;o)
Meine Ziele werden nun mal zu Beginn des Jahres ein Marathon im Mai oder so werden, den ich gerne unter 3 Stunden laufen möchte. Danach dann gezielt etwas Training auf die Kurztria´s, sprich für die Liga mit meinem “behinderten” Team, und dann schauen wir mal. Ach ja, die Reise Ende September nach Hawaii zum IM Anfang Okt. ist ganz oben auf meiner Liste. Ich schaue mir das Spektakel nun eben schon mal ohne Startnummer um den Bauch an. Da freue ich mich riesig drauf, auch da mein Buddy Renato am Start sein wird, der sich mit einer tollen Leistung in Arizona erneut einen Slot für Kona erkämpft hat. Mika kommt da hoffentlich mit hin und somit werden wir hier eine schöne Zeit haben…
Fazit des Urlaubs nach dem Rennen und ohne sportlichen Aspekt: SENSATIONELL ! Es war einfach traumhaft ! Dieses Erlebnis ist grandios gewesen. Unabhängig und völlig frei mit solch einem Monstrum von Camper durch die USA zu cruisen ist gigantisch. Eine ganz andere Welt und ich hatte ne Menge Spaß. DAS kann ich wirklich nur jedem mal empfehlen. Ein grandioses Event und Abenteuer… Danke Yankee für diese Möglichkeit… Amazing…..
Gut, und nun, …. ich bin zurück und noch im Jetlag gefangen, und noch nicht richtig wieder angekommen, aber das wird sicher nur ein paar Tage dauern… Dennoch werde ich diesen Blog dann wohl fürs erste mal “einstampfen” denn, was soll ich noch berichten und wen ihteressiert das hier noch. Ohne grosse Pläne und geplanten Events ist mein Leben nicht sooo wichtig, als das ich es hier preisgeben müsste. Es hat mir megamässig viel Spass hier bereitet zu schreiben und zu berichten und wenn ich mir die Kommentare und auch die Besuchszahlen meines Blogs so anschauen, haben mich hier ne ganze Menge Leute begleitet und meine Beiträge gelesen. Das hat mir stets viel geholfen und der viele Zuspruch hierüber war sensationell und dafür danke ich euch allen. Wer weiss, vielleicht hole ich den Blog dann in ein paar Jahren wieder raus, wenn ich erneut mal versuche, auf diese blöde Insel zu kommen ! ;o)
Lasst es euch allen gutgehen, frohe Weihnachten, einen guten Rutsch und ein sensationelles Jahr 2010 und denkt immer daran: AWG !!! … irgendwann jedenfalls….
Euer Iron-Sasch.
PS: schöne Grüsse von Santa Claus, den ich in Philli am Flughafen getroffen habe

Bye Bye USA !
12.12.2009 von Sasch..
Eigentlich wäre ich ja schon bisserl traurig, dass die schöne Zeit nun rum ist, aber die Freude auf meinen kleinen Hosenmatz überwiegt ganz einfach. Dennoch, it´s over… 1 Monat ist nun endgültig rum.
Wir sind also noch mal drei Tage an einem ganz tollen Lake gewesen, waren “schon wieder” shoppen und haben einfach mal sonst nix gemacht. Das war noch mal ein bisschen Erholung für die Seele. Mit dem Camper ist soweit auch alles glatt gelaufen, wenn wir auch ein paar Sachen noch kaputt gemacht haben, wie ein Lüftungsschlitz, aber wie sich herausstellte, war das Ding auch schon beim Mike angeknackst gewesen. Wir haben dem Teil eben den Rest gegeben. Beim Saubermachen vom Truck habe ich dann noch das Brillenfach oben an der Decke gefetzt, aber schon beim einfachen Öffnen. Sowas tut einem natürlich total leid, aber Mike hat auch hier gesagt, “Altersschwäche” muss es wohl gewesen sein. Immer ne blöde Situation, aber gut, er hat gesagt, er hätte da jemanden… Shit happens. Sonst ist wirklich alles super gelaufen, wenn es auch doch anspruchsvoll für uns Deutsche ist, solch ein riesen Teil zu steuern, aber es hat ne Menge Spaß gemacht und wir sind unserem Yankee für immer sehr sehr dankbar, das er uns das ermöglicht hat. Von hier auch noch mal”thanks a lot !!!”
Nun heisst es eben abschied nehmen und Mike hat uns Heute hier in Phoenix im Hotel nahe beim Airport abgeliefert und von hier werden wir zum Flieger geshuttlet, um 8 Uhr Ortszeit hebe ich gen Philladelphia ab und von dort über den Teich weiter nach Frankfurt, wo ich Sonntagfrüh um 6:15Uhr landen werde. Ich habe mir zwei Schlaftabletten eingepackt und werde mir die auf dem langen Flug “schmeissen”, damit ich fit für meinen Jungen bin.
Weiss nicht, ob ich mich von “Philli” noch mal melden werde, ansonsten wohl eher von zuhause aus… Ich wünsche euch was und freue mich, viele von euch auch bald mal wieder persönlich zu sehen…
Schöne Grüsse !
Euer Sasch.
Hover Dam und back to Phoenix
9.12.2009 von Sasch..
Wir sind dem kalten Wetter und dem Wintereinbruch in Las Vegas und anderen Teilen (wie am Grand Canyon) also nun entwichen und haben uns lieber wieder dem wärmeren Phoenix zugewandt. Aber die Fahrt hierher war ein Abenteuer! Wir suchten uns den vermeintlich kürzesten Weg raus, der über den Highway 93 gehen sollte. Knapp 270 Meilen und weg vom Gebirge, ….. dachten wir. Über Flagstaff wäre die eigentliche Route gewesen, inkl. Grand Canyon, aber -15 Grad (Flagstaff liegt sehr sehr hoch bei glaube 2100m) und Schneeprognosen haben uns einen anderen Weg aussuchen lassen. Jedoch war der nicht weniger abenteuerlich, denn wir sollten am Hoover Damm vorbei kommen, der nicht wirklich im Flachland war…

Eine sehr aufregende Fahrt war das, über den Hoover Damm, entlang auf der noch alten-engen “93″, die hoch und runter ging. Parallel wurde die “neue” 93 gebaut, die eigentlich 2008 fertig sein sollte, aber da nehmen es die Kollegen hier wohl auch nicht so genau… ;o) Aber Hammer, was die da hinzaubern:

Je weiter wir kamen, um so niedriger fiel das Thermometer. Von über 10 Grad in Las Vegas dann auf 6 Grad am Hoover Damm, dann bis auf 1 Grad ein paar KM weiter. Starker Regen und ich wäre fast lieber stehengeblieben, vor lauter schiss, den ich hatte. Aber dann ging es doch tendenziell eher bergab und wir blieben vom Schnee verschont und das Termometer zeigte schon bald 2, 4 und schnell 8 Grad an. Somit sind wir dann eben weitergefahren. Darauf folgte ein Stück über knappe 100 Meilen, ohne jegliche Raststätte, ohne Parkplatz oder einer Abfahrt. Unglaublich! Meine Augen waren so müde, es war schon dunkel, dazu stürmte es und regnete in Strömen. Ich wünschte mir nen Mc Donalds oder sowas herbei, aber es kam absolut nix !!! Dann endlich waren wir in einem kleinen Örtchen angekommen und machten direkt halt. Es waren zwar nur noch 40 Meilen, aber ich konnte einfach nicht mehr. Ich war total platt… Ein Cappuccino vom Mägges und ne halbe Stunde später ging es dann wieder und wir sind weiter an den Pleasent Harbor/ Pleasant Lake. Ein wirklich schöner Campplatz, den wir für die letzten drei Tage hier genommen haben. Die Temperaturen sind hier nun wieder bei freundlichen 15 Grad und Sonne pur, nachdem gestern ein heftiges Unwetter noch über uns kam mit Platzregen, Sturm mit 50 km/h und Blitz und Donner. Aber hier lässt es sich aushalten. Wirklich ein sehr schöner Platz, auch wenn die Ankunft sehr holprig war. Ich war so kaputt, dass ich nicht mehr richtig einparken konnte mit dem riesen Anhänger hier. Wir haben dann einen Platz bekommen, durch den man einfach durchfahren muss mit dem Trailer, ein “pullthru”…. Frag mich, warum wir den nicht gleich bekommen hatten, als “die Germans” !?!? Hehehe
Hab dann auch direkt den Camper auf dem Truck gelassen und nur das Wasser und Strom angeschlossen, und dann sind wir totmüde schlafen gegangen…
Heute war das Wetter dann schon viiieel freundlicher und die typischen Vegetationen Arizona´s können wir hier wieder bewundern.

So, was für ein aufregender Tag und so langsam neigt sich der super Urlaub dem Ende. “Nur noch vier mal schlafen”, wie mir mein kleiner Mika am Telefon stolz berichtete, dann geht es zurück und YES, dann kann ich endlich meinen Zwerg wieder bei mir haben. DAS ist DAS Highlight, was mir den Abschied aus diesem tollen Trip hier versüsst…
Sicherlich melde ich mich noch mal vor dem Rückflug, aber ich möchte hier mal ganz besondere Wünsche an “Ironnato” und Silvia senden, die beide nach dem USA Trip schlimm krank geworden sind… Gute Besserung ihr zwei und passt auf euch auf ! Ebenso an Lollo, der uns schon bisserl fehlt hier. Deswegen hat sicherlich das “Einparken” (wenn man das bei so einem riesen Teil überhaupt so nennen kann) hier nicht mehr geklappt !!!
Lasst es euch gutgehen und auch all die Anderen….
Euer Arizona-Sasch.
Sin City und der Wintereinbruch…
7.12.2009 von Sasch..
Wir sind inzwischen in Las Vegas und haben hier zwei aufregende Abende verbracht. Diese Stadt ist der Hammer! Protz und Prunk und endlose Verschwendung sind ihr Wahrzeichen. Schon 20 Meilen vor der Stadt schimmert das Licht am Horizont. Leider haben wir uns mit dem Camper bisserl verfahren in der Stadt, so dass wir viel zu spät als geplant angekommen sind und somit auch mit ordentlicher Verspätung im Treasure Island, einem der bekannten grossen Hotels mit Casino angekommen sind. Unser Yankee war schon den ganzen Tag “unterwegs” beim Zocken und Trinken und somit schon in bester Laune, als wir dann doch endlich angekommen sind.
Wow, was für ein Meer von Lichtern und Menschen. Nun ist mir klar, warum hier so viel Geld verpulvert wird. Alles was ich bisher an Nightlife und Leuchtreklamen gesehen habe ist null und nichtig im Vergleich zu Las Vegas. Beeindruckend, aber auch jammerschade. was hier an Energie verblasen wird. Wenn man bedenkt, warum diese Stadt hier überhaupt entstanden ist, nämlich um “das Böse” aus dem Rest des Landes fernzuhalten, dann scheint das hier bis heute noch zu funktionieren, obgleich in den restlichen Städten und im ganzen Land es nun auch genug Möglichkeiten gibt, um zu trinken, zu prostituieren und zu “gamblen”, also zu zocken… Wenn ich an den Strom an Autos vom Freitag gen Las Vegas denke… Den Film Hangover kann man wohl als sehr zutreffend bezeichnen, wie ich nun selbst beurteilen kann…
Naja, jedenfalls hatten wir am Freitag, trotz der Verspätung noch einen sehr sehr lustigen Abend. Unser Yankee war, wie schon erwähnt, in Höchstform. Wir saßen dann am Black Jack Tisch und haben bestimmt so um die zwei Stunden “gezockt”. 40 Dollar Einsatz, etliche Jacki-Cola und ne Menge fun mit “Yong” dem Kartendealer später, waren zwar die 40 $ weg, aber das war nicht sooo schlimm. Der Spaß war es uns wert…
Am Samstagabend waren wir dann kurzerhand in der Show der Blue Man Group im “Venetians”, einem wahnsinnig grossen Hotel mit Spielcasino. Die Show war der Kracher, unglaublich viele visuelle Reize, geniale Percussion und Drums und geile Mukke. Wirklich ne Sensation… Wir haben es nicht bereut…

Naja, nachteilig ist jedenfalls, dass das Wetter hier richtig kalt geworden ist. Und ganz schlimm ist, dass am Grand Canyon Schnee und minus 10 Grad vorhergesagt sind. Bedeutet leider, dass wir den ausfallen lassen müssen. Wir fahren also am Montag schon gen Phoenix zurück und bleiben dort noch ein paar Tage. Dort sind wenigstens Sonne und um die 17 Grad vorhergesagt, Das ist uns nun angenehmer, als die kalten Winde und eisigen Temperaturen. Und mit dem Camper möchte ich auch ungern ein Risiko eingehen…
So, ein kurzer Bericht, irgendwie vergeht nun die Zeit hier wie im Fluge und mir bleibt kaum eine Gelegenheit, hier was zu schreiben… Vielleicht noch mal in den letzten ruhigeren Tagen…
Schönen Nikolaus nach Deutschland und ein “schalalalalalalaaa” auf den Derby-Sieg der Eintracht…
Euer Sasch.
Es könnte einem schlechter gehen… Und LA = AMAZING
4.12.2009 von Sasch..
Schaut euch diesen Blick an, den wir beim Breakfast haben…

traumhaft oder ? Wir sind noch immer in Malibu. Es war so wunderschön hier und so haben wir kurzerhand bis Freitag verlängert. Warum sollen wir immer wieder einen Tag opfern, und von Platz zu Platz ziehen, wenn es hier so schön ist. Der Campplatz ist sauber und einfach genial gelegen.
Wir haben hier die Möglichkeit, alles mit dem Truck zu erreichen und müssen so nicht dauernd den Camper auf und abbauen. Das dauert ja immer auch ne gewisse Zeit. Es ist auch nicht sooo einfach, mit dem Teil zu rangieren.
Also Montag (wow, schon drei Tage her) waren wir in Disney Land. Gute 80 Meilen von Malibu entfernt, sprich knappe 150km, aber über die grossen Autobahnen hier ganz gut zu erreichen. Vor den Kassen standen wir dann vor der Wahl: Disney Land Themenpark und Disney Land Adventure Park. Der Themenpark ist eher für die kleinen Kids und der andere Park für die Grossen. Da ich nächstes Jahr mit Mika in den Park für die Kids möchte, gingen wir eben in den für die grossen Jungs ! Hehehe. 72 $ ist ne Hausnummer für den Eintritt pro Park und pro Erwachsenen. Die Kids müssen “nur” 10 $ weniger bezahlen… *hust*… Wenn man ein Kombi-Ticket kaufen möchte, um zu pendeln, dann kostet das gerade mal 96 US-Kröten. Ein wahres Schnäppchen… ;o)
Ganz im ernst, es ist schon nicht schlecht, aber im Grossen und Ganzen waren wir dennoch ein wenig enttäuscht. Coole 3D-Shows mit den Muppets und anderen, eine Achterbahn, die Volker genussvoll gleich zwei Mal gefahren ist, Anja und ich haben gerne verzichtet, und ein Wildwasserbahn waren da noch die Highlights. Ach ja, der “Tower of Horror” war noch ganz nett und dann war es das auch schon, wenn man die typischen Fressbuden mal weglässt… Egal, man muss es eben einfach mal gesehen haben.

Auf dem Rückweg haben wir dann Volker zum LAX (Flughafen Los Angeles) gefahren, der von dort einen Mietwagen genommen und gen Las Vegas weitergezogen ist. Er hat ja leider ein paar Tage weniger zur Verfügung und da sein geplantes Tättoo leider ausfallen musste, weil die bekannte Künstlerin auf Monate ausgebucht ist, brach er schon am Montagabend alleine auf.
Am Dienstag stand dann POWERSHOPPING auf dem Programm. Eines der grössten ShoppingMalls in den USA ist in Ontario gelegen. Wiederum gerade mal 75 Meilen von Malibu entfernt, sollte nun unser Opfer sein… Unglaublich, wie gross das ist und genauso unglaublich, wie günstig die Marken Sachen (Brands) dort zu bekommen sind, die nur all zu oft bei uns zwischen 50 und 100 % teurer sind. Auch dem guten Dollarkurs sei dank…
Endlos viele Tüten auf den völlig bedeckten Rücksitzen des grossen Trucks, fuhren wir nach 8 Stunden (!!!) wieder zurück zu unserer Homebase. Ich war in meinem Leben noch niiiiiieee so viel und lange shoppen. ICH WAR TOTAL PLATT !!!
Am gestrigen Donnerstag war dann endlich LA auf dem Plan. Nach nur guten 20 Meilen, fuhren wir erst mal quer duch LA, an der Skyline vorbei,

immer in Richtung den Hollywood Signs, den riesigen Buchstaben auf den Bergen über LA/Hollywood…

bis wir ganz ganz nah dran waren(weiß gar nicht, ob man da so hindurfte)

danach sind wir weiter und haben uns Beverly Hills angeschaut und noch besser BEL AIR. Wow, was für eine Gegend. Die Anwohner dürften wohl finanziell “aus dem Gröbsten raus sein”! Haha. Unglaublich… Und noch unglaublicher, dass es kleine Tourbusse gibt, die versprechen “50 Promi Häuser anzuschauen”… Wobei wir uns das erspart haben, denn mehr als die Hofeinfahrt, die dann angeblich John Travolta, Silvester Stallone oder was weiß ich wem gehört haben sollen… Wer weiß, ob das Alles so stimmt…
Egal, danach sind wir noch ein bisserl durch LA gefahren und haben den Weg nach hause gesucht. Inzwischen war es schon dunkel, aber nicht weniger atemberaubend…

Und nun wieder zum Titel meines heutigen Eintrages, es könnte einem schlechter gehen. Denn nach den ganzen “Strapazen” der letzten Tage haben wir heute mal einen “Lumpentag” eingelegt, und uns ein wenig ausgeruht…

einfach mal nix machen und die Beine hochlegen. Morgen ist ja quasi schon wieder Reisetag. YES, es geht ab nach Sincity, ergo Las Vegas… Man freu ich mich da drauf. Vor allem, weil wir unseren Yankee wiedertreffen. Morgen früh heisst es also, Camper reisefertig machen und ab auf die “Autobahn” oder der Interstate, wie sie dann hier heisst. 290 Meilen sollen es laut Navi bis dahin sein. Am Abend sind wir dann, dank Mike zu einer Party eingeladen im Treasure Island. Einem grossen Hotel in LV…
Wir werden sehen, wie das so wird… Ich melde mich sicher noch einmal mit den neuesten Informationen aus JU ES EI (USA)
Yours Sasch.