Selbstzweifel….
Ach was ! Ich doch nicht, aber heute früh war ich schon etwas verunsichert !!!
Erst bin ich aufgewacht und hatte das Gefühl, meine Nase wäre verschnupft, dann muss ich gestern doch tatsächlich bei meiner Lieblingsserie “Dr.House” eingeschlafen sein. Ich musste also definitiv richtig fertig gewesen sein gestern. Dann bin ich trotz der vermuteten leichten Schnupfnase mit dem Rad los. Kurz vor 7 war ich auf dem Bock und ab gings. Oben auf der Hohen Strasse kündigte sich schon an, dass Heute wohl ein schöner sonniger Tag werden sollte, aber dann an der Nidda war es kalt, nass und nebelig. Aber bis ich überhaupt an der Nidda war, sollte heute gefühlt irgendwie eine Ewigkeit vergehen. Ich bin auf der Strecke zur Hohen Strasse hoch, dann auf dem Weg nach Büdesheim irgendwie gekrochen. Was war nur los ? Unterzuckert ? Kann nicht sein, hatte einen Oatsnack zum Frühstück, dazu zwei Kaffee mit Zucker, sollte also kein Problem sein; Platter ? Kurzer Blick, alles gut; Wind ? Ja, es war ein wenig windig, aber nicht so, dass das nun ein Problem sein könnte; war ich so platt ? Es ging nichts, den Berg hoch wäre ich fast umgefallen. Sollte ich doch einen Infekt bekommen ? Dann wären das die ersten Anzeichen dafür… Ich wollte das nicht glauben und auf der Strecke von Büdesheim nach Rendel hielt ich kurz an, zog meine Jacke aus, damit ich an meinen Rucksack gelangen konnte und holte mein Testgerät raus. Was ich dann sah, war der Hammer. 42er Blutzucker ? Das konnte doch nicht sein. Ein Oatsnack und der Zucker im Kaffee… Egal, ich war ja einerseits beruhigt, andererseits echt geschockt. Ich futterte einen weiteren Oatsnack und dann bin ich eben weitergefahren. Wurde ja langsam kalt… Nach so einer Aktion ist keine grosse Leistung mehr zu erwarten und ich bin dann auch ganz locker weitergefahren und ganz gut dann im Büro angekommen.
Wie oben schon erwähnt, die Wege an der Nidda waren heute richtig feucht und schmierig durch den Bodennebel. Das pappt dann immer so und die Fahrt wird dann um einiges anstrengender. Macht aber nix, ist ja “für einen guten Zweck”. Mit Musik auf den Ohren und Spass an der Freude erkenne ich dann, dass Enten schneller fliegen können, als ich Rad fahren kann, Hasen morgens schon aktiv über Felder hoppeln und ich immernoch kotzen könnte, wenn freilaufende Hunde, ihr Herrchen missachtend auf mich zugerannt kommen. Irgendwann erwische ich mal einen, ich weiss es !
Gut, heil in Sossenheim angekommen nach 42,5km und 1:34h erst mal duschen, umziehen und dann ab ins Büro, lecker Kaffee trinken und”ab in den Kampf”! Heute Abend werde ich mich schön auf die Couch machen und mir das Pokalspiel Frankfurt gegen Bayern anschauen…. SONST NIX !!!
Gehabt euch wohl
Euer Sasch.
Dieser Eintrag wurde am 28.10.2009 um 09:56 verfasst und befindet sich in Sasch.. Sie können alle Antworten zu diesem Eintrag über den Feed RSS 2.0 mitverfolgen. Hinterlassen Sie eine Antwort oder einen Trackback-Link zu Ihrer eigenen Homepage.
28.10.2009 bei 18:06
Na da sind wir als Leser deines Blogs aber froh, dass du keine Selbstzweifel sondern nur ne 42er Blutzucker hast… da haste aber schon über kreuz geschielt oder???
29.10.2009 bei 08:06
Yep, der getrübte Blick gehört dazu, da es aber sehr nebelig war, ist es mir gar nicht aufgefallen ! Hehehe